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Liebe ist...? Kapitel 4

Und dann war die Bahn frei für Philipp, meine erste wahre, große Liebe…

Ich wiederholte die 8. Klasse und er die 9. Also kam er in meine alte Klasse. Ich fand ihn toll. Er sah  gut aus, war ziemlich cool, sah gut aus und hatte  etwas rebellisches – und sah gut aus! Lange Zeit himmelte ich ihn im Stillen an wenn er mit unserer Clique unterwegs war. Er hatte eine Freundin. Hörte sich nach nichts Festem an - aber er war nun mal vergeben. Schade. Meine Freundin Ute und ich schrieben während dem Unterricht immer Briefe für die anderen aus der Clique in unserer alten Klasse. Irgendwann gehörte auch Philipp zu unseren Brieffreunden. Und Ute konnte es sich irgendwann nicht verkneifen Philipp zu offenbaren wie es um mich und mein kleines Herzchen stand wenn er in der Nähe war. Die Sterne meinten es wohl gut mit mir. Valentinstag, gleichzeitig sein Geburtstag und der Tag an dem unsere Schule eine Faschingsparty veranstaltete sollte mein Glückstag werden. Irgendwie war er nirgends zu sehen. Ich erfuhr dass er gerade mit seiner Freundin Schluß gemacht hatte und jetzt von ihrer Freundin belagert wurde die ihn umstimmen sollte. Also hielt ich erst mal Abstand. Ich ging raus um zu gucken ob mein Bruder schon da sei um mich abzuholen – ich erwähnte zuvor schon mal dass mein Bruder mein leibeigener Chauffeur war .  Als ich mich umdrehte um wieder rein zu gehen stand Philipp direkt hinter mir, so dass ich gegen seine Brust prallte. Er lächelte mich nur an und sagte: „Ute hat mir erzählt dass Du Dich in mich verliebt hast.“  Wie selbstsicher er das sagte. Er wusste genau welche Wirkung er auf seine weibliche Umgebung  hatte. Trotzdem klang es charmant und liebevoll. Da war kein arroganter oder fieser Unterton.  „Äh….“, jetzt nur keinen Fehler machen – alles auf eine Karte setzen: „ja… wenn Ute das sagt. Um so etwas zu wissen ist sie ja meine Freundin“ Puh… klang souverän, hoffte ich und war doch ganz ehrlich.  „Ich hab mich von meiner Freundin getrennt. Vielleicht treffen wir uns die Tage mal nach der Schule?“ Jajajajajaaaaa …. „Ja, klar gerne, ich guck mal wann´s passt“ „Ja, kannst mir morgen ja wieder schreiben“ sprachs, lächelte so umwerfend, gab mir einen leichten Kuss auf die Wange und ging! Und mein Herz raste! ER wollte sich mit MIR treffen! Wahnsinn! Der Schwarm aller und mich hatte er gefragt! Ich konnte mein Glück kaum fassen!

Zwei Tage später gingen wir nach der Schule zusammen in die Stadt, aßen gemeinsam zu Mittag und später brachte er mich zur Eishalle wo ich mich um die Geburtstagsgesellschaft der Tochter von bekannten kümmern sollte. Wir waren echt süß. Und ab jetzt ein Paar! Wehmütig blickte ich aber  der kommenden Woche entgegen. Ich fuhr mit der Schule für eine Woche in den Skikurs. Eigentlich ein sehnsüchtig erwartetes Event. Aber jetzt? Frisch verliebt und etwas gebrandmarkt was zarte Liebesbande und urlaubsbedingte Trennung angeht – ich winke mal kurz zu Benni  rüber?!?!

Mit viel Herzschmerzmusik – mal wieder ein Lob an KuschelRock- ging es auf nach St. Valentin. Ich überstand den Trip ganz gut, bis ich am vorletzten Tag den Hörer des Münztelefon in die Hand nahm ( zu der Zeit hatte man noch kein Handy als 15 jähriger Teenie) und Philipp anrief. Er war so kurz angebunden. Oh je… hatte er es sich doch anders überlegt? Würde er mir nach dem Urlaub doch direkt wieder den Laufpass geben? Dieses Mal würde ich das nicht so einfach weg stecken. Mich hatte e schließlich voll erwischt. Mit Haut und Haar!

13.1.10 20:11


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13.1.10 19:58


Liebe ist...? Kapitel 3

Ganz chronologisch lässt sich mein weiteres Gefühlsgedusel wahrscheinlich garnicht  nieder schreiben.  Da gab es noch Jethro – angeblich ein Zeuge Jehovas – hab  glaube ich nie ein Wort mit ihm gesprochen, und den Süßen aus der Realschule nebenan der aus der Ferne angehimmelt wurde. Mit 14 wurde es dann das erste Mal spannend. Meine immer noch beste Freundin kam mit  Jörg zusammen und wie sollte es anders sein hatte auch Jörg einen besten Freund – Benjamin. Tja, der verliebte sich in mich… aber ich fand seine Nase so unheimlich groß… und ihn auch, was auf seinem kleinen roten Mofa urkomisch aussah! Aber wer wird nicht gerne angehimmelt. Und irgendwann bekam Benni seine Chance… Am Abend bevor ich mit meinen Eltern in den zweiwöchigen Amerikaurlaub startete pfiff Tanja von der Strasse zu meinem Fenster hoch und meinte ich müsse dringend nochmal mit kommen. Meine Mutter gab  zähneknirschend noch 2Stündchen Auslauf. Wir trafen uns mit Jörg und Benni bei einem weiteren Freund. Da saß man dann irgendwie sehr gequält nebeneinander auf dem Sofa. Tanja und Jörg waren ja schon ein paar Schritte weiter, knutschend also was das Zeug hielt. Und dann berührten seine Finger meine Hand , die wie zufällig nach jedem Durch-die-Haarefahren, näher bei ihm landete.  Und als die Uhr sich nicht bestechen ließ und die viel zu schnell vergangenen 2 Stunden schon überschritten waren, schlug Benni vor mich noch heim zu begleiten. Man nahm natürlich nicht den direkten weg sondern schlenderte den kleinen Umweg… im Nachhinein bin ich mir nicht sicher ob man das tat um die Zeit miteinander zu verlängern oder auf Grund der Abschiedskuss-nervosität – ich hatte noch nie richtig geküsst… mit Zunge und so. Nun ja, schließlich landeten wir ja doch vor meiner Haustür, und gerade da ich es schreibe wird mir bewusst dass ich wie in amerikanischen Teeniefilmen tatsächlich vor meiner Haustür zum erstem mal richtig geküsst wurde. Okay, stimmt eigentlich nicht… ich wurde nicht wirklich geküsst. Benni war ziemlich schüchtern und ich übernahm die Regie. In meinem Tagebuch hielt ich die Situation mit folgenden Worten fest: „Doch ich wollte mehr“  Am nächsten Morgen ging es nach Amerika aber nicht ohne dass meine beste Freundin mich nochmals pfeifend vor s Haus zitierte wo Benni schüchtern grinsend stand und tanja nur sagt „jetzt knutscht endlich“ und leise flüsternd hin zu fügte: „keine Ahnung was Du gestern mit ihm gemacht hast aber er ist total verstrahlt und sagte nur „und ich dachte sie wär so schüchtern“. Wie man sich denken kann verbrachte ich einen romantischen Herzschmerzurlaub, mit Liebesliedern vom Walkman und Tagebuch mit Liebesschwüren Vollgekritzel.  Als ich 10 Tage später aus den Staaten zurück kam hatte Benni eine Andere. Nicht schlecht, ich war mir jetzt nicht einmal sicher wie lange meine erste Beziehung tatsächlich gedauert hatte. Schluss machte er telefonisch aber meine beste Freundin hatte mich natürlich vor gewarnt so dass ich das ganze ganz souverän abtun konnte – tat auch gar nicht so weh… ich war mehr in meiner Eitelkeit gekränkt – vor Allem dass er mich wegen „so einer“ sitzen ließ…

13.1.10 17:43


Liebe ist ...? Kapitel 2

Als Teenie sah ich das natürlich manchmal anders.

Meine Mutter und ich haben mal im Gespräch unabhängig voneinander meinen 12. Geburtstag  als Wendepunkt  genannt.  Bis dato war ich ein Sonnenscheinchen, der zum Kuscheln kam und an der Hand zum einkaufen ging.  Von da an ging der Pubertätswahnsinn wohl los und Streitereien über Ausgehzeiten,  Klamotten und Schule gehörten zum Alltag.

Hier geht es um Liebe und ich kann sagen dass ich die von meiner Familie bekam.  Und verliebt war ich auch… mit meiner besten Freundin  teilte ich mir in der Grundschule die Jungs. Wir waren eigentlich immer in den selben Jungen verknallt und fanden es super! Besonders angetan hatten es uns die Jungs aus dem Zirkus die ein paar Tage unsere Schule besuchten. Obwohl einer uns sogar mal Schläge androhte weil er sich von uns belagert fühlte gehörten unsere Herzen ganz ihm. Zum Glück  entwickelten sich unsere Geschmäcker unterschiedlich sonst könnte ich sie wohl heute nicht mehr zum Kreis geliebter Menschen zählen.  Womit hier schon festgehalten werden kann dass es die unterschiedlichsten Arten zu lieben gibt und bisher habe ich zwei aufgeschrieben. Die Liebe zur Familie  und die zur besten Freundin.

Eine Weitere, aufbauend auf den Schwärmereien für das männliche fahrende Volk,  entdeckte ich ab der 5. Klasse.  Da saß nämlich dieser verruchte Sitzenbleiber in der ersten Reihe, mit einem Ohrring und Kapuzenpulli. Mann war der toll und ja auch schon viel reifer als die anderen, schließlich war er ein Jahr älter! Also himmelte ich ihn still und heimlich aus der vierten Reihe an. Wenn ich dann zu Hause in die Welt meiner KuschelRock Bücherserie  tauchte(ihr erinnert euch sicher noch an die CDs die in keinem Liebeskummernotfallkoffer fehlen durften )  nahmen die Hauptcharaktäre unweigerlich unsere Gesichter an. So harrte ich der Dinge die kommen sollten… aber es kam nichts. Ganz vergessen habe ich ihn nie und er sollte noch öfter eine Rolle in meinem Leben spielen aber nach nach wurde mir klar dass er ja nicht der einzige nette Typ war und Jan wurde das Objekt meiner romantischen Träumereien. Zum ersten ( und auch zum letzten) Mal bekritzelte ich alles was länger als eine Minute vor mir lag während ich einen Stift in der Hand hielt, mit seinem Namen.  Zu dumm nur wenn man dann  in Windeseile das Klassenzimmer verlassen will um noch einen guten Platz im Schulbus zu ergattern und das Hausaufgabenheft liegen lässt welches die Affinität zum eine Reihe davor Sitzenden nicht verheimlichen lässt.  Er ganz Gentleman packte es ein um es mir nach den Herbstferien wieder zu geben. Als es dann dazu kam, war es mir viel zu peinlich und ich murmelte nur ein leises Danke, schnappte mir das Heft und das Thema wurde unter den Tisch gekehrt und die Gefühle verebbten.

13.1.10 17:41


Kapitel 1

So, ich schreibe jetzt über die Liebe und hoffe dass ich so wieder finden kann was Liebe für mich bedeutet.

 

Für einen jungen Menschen der sich sein Leben lang behütet und geliebt fühlen durfte ( abgesehen von den Momenten in denen die Mutter nicht verstehen wollte warum eine neue Levi´s 501 einfach lebenswichtig ist) wird es sehr irritierend wenn man Ende 20 feststellt, dass man sich auf einmal nicht mehr sicher ist was Liebe ist.

Wenn ich gefragt wurde was für mich das Wichtigste ist dann sagte ich Liebe. Liebe zur Familie zu engen Freunden und die Liebe zu einem Partner.  Lieben und geliebt werden!

Und nun frage ich auf Grund diffuser Irrungen und Wirrungen  bei einem Spaziergang durch die Heimat in der ich aufwuchs was Liebe für mich ist.

 

Vielleicht sollte ich einfach ganz Vorne Anfangen. Mal überlegen wann Liebe für mich erstmals Thema wurde.

Ich bin mit 8  und 9 Jahren Abstand zu meinen Geschwistern das Nesthäkchen der Familie.  Wobei anzumerken ist, dass ich mit der Rückendeckung meiner Geschwister sagen darf dass ich nicht der typische verhätschelte Nesthaken war den man jetzt vielleicht klischeemäßig  direkt vor Augen hat.  Dass mein Vater als Pilot  viel unterwegs war versteht sich aber eigentlich fiel das nicht auf. Man kannte es ja nicht anders und so extrem war es zu meiner  Zeit schon nicht mehr. Als meine Geschwister klein waren war er mehrer Wochen am Stück unterwegs.  Meine Mutter hätte ich als Kind vermutlich so beschrieben: Sie arbeitet nicht, schläft gerne lang und strickt oder spielt Tennis. Heute weiß ich natürlich dass Mutter und Hausfrau ein Fulltimejob ist, der gerne unterschätz wird.  Aus Erzählungen kann ich vermuten, dass man mich als ungeplantes Wunschkind war. Meine Geschwister, die auf Grund von  Fehlinformationen der Medizin ,  im Abstand von nur 11  Monaten das Licht der Welt erblickten hielten vor Allem meine Mutter ( wie erwähnt war mein Vater viel on Tour)  auf Trab. Als die Beiden dann aus dem Gröbsten raus waren  sollte Nummer drei in Produktion gehen. Aber es passierte Nichts. Als man sich dann damit abgefunden hatte dass es bei zwei Kindern bleiben würde,  wurde  eine zweite der von einem Mann zu erfüllenden Dinge in Angriff genommen: der Hausbau. Ich weiß gar nicht ob mein Vater jemals einen Baum gepflanzt hat. Muss ich mal rausfinden.    Tja, und wie sollte es anders sein, das Haus geplant und gebaut für eine Familie bestehen aus 2 Erwachsene und 2 Kinder und schwupps: meine Mutter wurde schwanger! Nun ja, ich durfte bei meiner Schwester die ersten Jahre zur Untermiete wohnen ( vermutlich nicht bei meinem Bruder da er sich ja bei der Frage ob er sich ein Brüderchen oder Schwesterchen wünsche ein Eselchen bestellte und lange Ohren hatte ich definitiv nicht.)  bevor meine Eltern dann einen Anbau  in Auftrag gaben und jeder sein eigenes Zimmer bekam.  Trotzdem wachte ich noch bis ins Teenageralter hin und wieder bei meiner Schwester auf.  Denn wenn man jemandem sein Leid klagen will wenn man Nachts von einer Party kommt  ist so ne jüngere Schwester praktisch die schlaftrunken von einem Bett ins andere wandert und perfekter Weise am nächsten Morgen nichts mehr von dem weiß was man ihr nachts anvertraut hat. Mein Bruder holte mich nie in sein Bett um mir sein Herz auszuschütten.  Auch sonst hatten wir eher weniger miteinander zu tun. Aber wenn man ihn brauchte war er da und als Chauffeur war er wirklich oft und ohne Murren im Dienste seiner kleinsten Schwester unterwegs.  Ich kann mich also nicht beklagen.

13.1.10 17:39


Entscheidungen

Schon immer gehörten Entscheidungen zu meinen Problemen. Eine sehr aussagekräftige Geschichte liegt in der Vergangenheit. Ich war 12 glaube ich. Meine Eltern boten mir an über Silvester mit ihnen nach Nairobi zu fliegen - klingt jetzt total spannend aber da mein Vater Pilot war war das für mich jetzt nicht ganz so spannend wie für manch andere. 10 tage mit meinen Eltern alleine in einem schicken Golfhotel bei Nairobi klang also für mich nicht ganz so spannend. Die Alternative war ein Besuch meiner Cousine. Wir verstanden uns immer super. Also entschied ich 10 lustige Tage mit ihr zu verbringen. Am Tag der Abreise - meine Schwester wollte mich hin fahren- ging bei mir das Kopfchaos los... will ich 10 Tage zu meiner Cousine, oder doch lieber nach Nairobi... hin und her... und wieder her und hin. Ab ins Auto nach Wuppertal zu meiner Cousine. Die erwartete mich sehnsüchtig. Kaum war ich da brach ich in Tränen aus. Meine Cousine war total platt und meine Schwester rief genervt meine Eltern an die genervt zustimmten als sie vorschlug mich wieder ins Auto zu packen und die 230km zurück zu bringen um mich direkt zum Flughafen zu bringen. Meine Mutter packte also Klamotten für mich, meine Cousine winkte traurig und verständnislos und ab ging die Fahrt zurück. Auch jetzt saß ich zweifelnd im Auto aber hey.... der Urlaub war total nett, ein anderer Pilot hatte seine Töchter mit und wir verstanden uns prima. Aber bis heute erzählt sich meine Familie diese Geschichte... peinlich... so schlimm war es nicht immer...  

12.1.10 22:28





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