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Kapitel 1

So, ich schreibe jetzt über die Liebe und hoffe dass ich so wieder finden kann was Liebe für mich bedeutet.

 

Für einen jungen Menschen der sich sein Leben lang behütet und geliebt fühlen durfte ( abgesehen von den Momenten in denen die Mutter nicht verstehen wollte warum eine neue Levi´s 501 einfach lebenswichtig ist) wird es sehr irritierend wenn man Ende 20 feststellt, dass man sich auf einmal nicht mehr sicher ist was Liebe ist.

Wenn ich gefragt wurde was für mich das Wichtigste ist dann sagte ich Liebe. Liebe zur Familie zu engen Freunden und die Liebe zu einem Partner.  Lieben und geliebt werden!

Und nun frage ich auf Grund diffuser Irrungen und Wirrungen  bei einem Spaziergang durch die Heimat in der ich aufwuchs was Liebe für mich ist.

 

Vielleicht sollte ich einfach ganz Vorne Anfangen. Mal überlegen wann Liebe für mich erstmals Thema wurde.

Ich bin mit 8  und 9 Jahren Abstand zu meinen Geschwistern das Nesthäkchen der Familie.  Wobei anzumerken ist, dass ich mit der Rückendeckung meiner Geschwister sagen darf dass ich nicht der typische verhätschelte Nesthaken war den man jetzt vielleicht klischeemäßig  direkt vor Augen hat.  Dass mein Vater als Pilot  viel unterwegs war versteht sich aber eigentlich fiel das nicht auf. Man kannte es ja nicht anders und so extrem war es zu meiner  Zeit schon nicht mehr. Als meine Geschwister klein waren war er mehrer Wochen am Stück unterwegs.  Meine Mutter hätte ich als Kind vermutlich so beschrieben: Sie arbeitet nicht, schläft gerne lang und strickt oder spielt Tennis. Heute weiß ich natürlich dass Mutter und Hausfrau ein Fulltimejob ist, der gerne unterschätz wird.  Aus Erzählungen kann ich vermuten, dass man mich als ungeplantes Wunschkind war. Meine Geschwister, die auf Grund von  Fehlinformationen der Medizin ,  im Abstand von nur 11  Monaten das Licht der Welt erblickten hielten vor Allem meine Mutter ( wie erwähnt war mein Vater viel on Tour)  auf Trab. Als die Beiden dann aus dem Gröbsten raus waren  sollte Nummer drei in Produktion gehen. Aber es passierte Nichts. Als man sich dann damit abgefunden hatte dass es bei zwei Kindern bleiben würde,  wurde  eine zweite der von einem Mann zu erfüllenden Dinge in Angriff genommen: der Hausbau. Ich weiß gar nicht ob mein Vater jemals einen Baum gepflanzt hat. Muss ich mal rausfinden.    Tja, und wie sollte es anders sein, das Haus geplant und gebaut für eine Familie bestehen aus 2 Erwachsene und 2 Kinder und schwupps: meine Mutter wurde schwanger! Nun ja, ich durfte bei meiner Schwester die ersten Jahre zur Untermiete wohnen ( vermutlich nicht bei meinem Bruder da er sich ja bei der Frage ob er sich ein Brüderchen oder Schwesterchen wünsche ein Eselchen bestellte und lange Ohren hatte ich definitiv nicht.)  bevor meine Eltern dann einen Anbau  in Auftrag gaben und jeder sein eigenes Zimmer bekam.  Trotzdem wachte ich noch bis ins Teenageralter hin und wieder bei meiner Schwester auf.  Denn wenn man jemandem sein Leid klagen will wenn man Nachts von einer Party kommt  ist so ne jüngere Schwester praktisch die schlaftrunken von einem Bett ins andere wandert und perfekter Weise am nächsten Morgen nichts mehr von dem weiß was man ihr nachts anvertraut hat. Mein Bruder holte mich nie in sein Bett um mir sein Herz auszuschütten.  Auch sonst hatten wir eher weniger miteinander zu tun. Aber wenn man ihn brauchte war er da und als Chauffeur war er wirklich oft und ohne Murren im Dienste seiner kleinsten Schwester unterwegs.  Ich kann mich also nicht beklagen.

13.1.10 17:39
 


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