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Liebe ist ...? Kapitel 2

Als Teenie sah ich das natürlich manchmal anders.

Meine Mutter und ich haben mal im Gespräch unabhängig voneinander meinen 12. Geburtstag  als Wendepunkt  genannt.  Bis dato war ich ein Sonnenscheinchen, der zum Kuscheln kam und an der Hand zum einkaufen ging.  Von da an ging der Pubertätswahnsinn wohl los und Streitereien über Ausgehzeiten,  Klamotten und Schule gehörten zum Alltag.

Hier geht es um Liebe und ich kann sagen dass ich die von meiner Familie bekam.  Und verliebt war ich auch… mit meiner besten Freundin  teilte ich mir in der Grundschule die Jungs. Wir waren eigentlich immer in den selben Jungen verknallt und fanden es super! Besonders angetan hatten es uns die Jungs aus dem Zirkus die ein paar Tage unsere Schule besuchten. Obwohl einer uns sogar mal Schläge androhte weil er sich von uns belagert fühlte gehörten unsere Herzen ganz ihm. Zum Glück  entwickelten sich unsere Geschmäcker unterschiedlich sonst könnte ich sie wohl heute nicht mehr zum Kreis geliebter Menschen zählen.  Womit hier schon festgehalten werden kann dass es die unterschiedlichsten Arten zu lieben gibt und bisher habe ich zwei aufgeschrieben. Die Liebe zur Familie  und die zur besten Freundin.

Eine Weitere, aufbauend auf den Schwärmereien für das männliche fahrende Volk,  entdeckte ich ab der 5. Klasse.  Da saß nämlich dieser verruchte Sitzenbleiber in der ersten Reihe, mit einem Ohrring und Kapuzenpulli. Mann war der toll und ja auch schon viel reifer als die anderen, schließlich war er ein Jahr älter! Also himmelte ich ihn still und heimlich aus der vierten Reihe an. Wenn ich dann zu Hause in die Welt meiner KuschelRock Bücherserie  tauchte(ihr erinnert euch sicher noch an die CDs die in keinem Liebeskummernotfallkoffer fehlen durften )  nahmen die Hauptcharaktäre unweigerlich unsere Gesichter an. So harrte ich der Dinge die kommen sollten… aber es kam nichts. Ganz vergessen habe ich ihn nie und er sollte noch öfter eine Rolle in meinem Leben spielen aber nach nach wurde mir klar dass er ja nicht der einzige nette Typ war und Jan wurde das Objekt meiner romantischen Träumereien. Zum ersten ( und auch zum letzten) Mal bekritzelte ich alles was länger als eine Minute vor mir lag während ich einen Stift in der Hand hielt, mit seinem Namen.  Zu dumm nur wenn man dann  in Windeseile das Klassenzimmer verlassen will um noch einen guten Platz im Schulbus zu ergattern und das Hausaufgabenheft liegen lässt welches die Affinität zum eine Reihe davor Sitzenden nicht verheimlichen lässt.  Er ganz Gentleman packte es ein um es mir nach den Herbstferien wieder zu geben. Als es dann dazu kam, war es mir viel zu peinlich und ich murmelte nur ein leises Danke, schnappte mir das Heft und das Thema wurde unter den Tisch gekehrt und die Gefühle verebbten.

13.1.10 17:41
 


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